Entgelterhöhungen in der Metall- und Elektroindustrie Ab April: mehr Geld für die Beschäftigten in der Region

Mit der Entgeltabrechnung im April steigt das Entgelt für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie um 3,1 Prozent.

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9. April 2026 9. April 2026


Damit tritt die nächste tariflich vereinbarte Stufe eines Gesamtpakets in Kraft, das die Einkommen nachhaltig stärkt und die Beschäftigten in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten entlastet.

Diese Erhöhung ist der letzte tabellenwirksame Schritt des Tarifabschlusses aus der Tarifrunde 2024, der maßgeblich durch breite Beteiligung in den Betrieben und durch den Druck starker Aktionen getragen wurde. Sie sorgt für eine dauerhafte Verbesserung der Löhne – und damit für mehr finanzielle Stabilität im Alltag der Beschäftigten.

Was bedeutet die Erhöhung konkret?

Die 3,1‑prozentige Steigerung wirkt direkt in den Entgelttabellen und sorgt dafür, dass die Beschäftigten real profitieren. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und einer konjunkturell angespannten Lage ist diese Erhöhung ein wichtiges Zeichen: Die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hat ihren Wert – und der muss sich auch auf dem Konto widerspiegeln.

Auch Auszubildende und Dual Studierende profitieren von dieser Stufe des Tarifabschlusses. Für sie ist die Entgeltentwicklung in den vergangenen Jahren besonders wichtig, um Ausbildung attraktiver zu machen und jungen Menschen eine sichere Perspektive zu bieten. Nach der überproportionalen Erhöhung der Ausbildungsvergütung Anfang 2025 ein weiterer richtiger Schritt.

Teil eines größeren Tarifpakets

Die Entgelterhöhung zum April ist eingebettet in ein breiteres Maßnahmenpaket, das die IG Metall in der vergangenen Tarifrunde durchgesetzt hat. Dazu gehören unter anderem:

  • Zweistufige Entgelterhöhungen, von denen die 3,1‑Prozent‑Stufe den Abschluss bildet.
  • Stärkere soziale Komponenten, wie etwa die Anhebung tariflicher Zusatzgelder, besonders für untere Entgeltgruppen.
  • Verbesserte Freistellungsmöglichkeiten, die mehr Flexibilität für Beschäftigte mit familiären oder pflegerischen Verpflichtungen schaffen.

Diese Elemente machen deutlich: Der Tarifabschluss setzt nicht nur auf kurzfristige Entlastung, sondern stärkt strukturell die Situation der Beschäftigten – heute und in Zukunft.

Ein Erfolg gemeinsamer Stärke – auch in Freiburg und Lörrach

Auch in unserer Region, in den Metall- und Elektro-Betrieben in Freiburg, Lörrach und Umgebung, haben zahlreiche Kolleginnen und Kollegen mit Aktionen, Warnstreiks und klaren Forderungen gezeigt, wie wichtig ihnen faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung sind.

Blick nach vorn: Tarifrunde 2026 wirft ihre Schatten voraus

Mit der Umsetzung dieser letzten Erhöhungsstufe ist der Tarifabschluss vollständig umgesetzt. Gleichzeitig beginnen die Vorbereitungen auf die nächste Tarifrunde. In den kommenden Monaten werden in den Betrieben mit den Kolleginnen und Kollegen die Diskussionen starten:

Was brauchen die Beschäftigten in den kommenden Jahren?
Welche Forderungen setzen wir gemeinsam durch?

Auch hier gilt: Nur durch eine starke, organisierte Belegschaft, die sich an Aktionen im Rahmen der kommenden Tarifrunde entschlossen beteiligt, können wir faire Arbeitsbedingungen langfristig sichern.